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Spezifikationsmanagement: Was gehört dazu?

Jeder Lebensmittelbetrieb hat damit zu tun: Rohstoffspezifikationen anfordern, verarbeiten und auf Basis einer Rezeptur eigene Produktspezifikationen und Etikettentexte erstellen. Oft muss man dann auch noch die Kundensysteme mit all diesen Informationen füllen. Das macht man heute nicht mehr "nebenbei". Man muss sich in der Gesetzgebung gut auskennen und Änderungen in allen Systemen umsetzen. Wie macht man das richtig und effizient?

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Verwaltung von Spezifikationen

Beim Spezifikationsmanagement ist es wichtig, das Gesamtbild im Blick zu haben. Wenn sich ein Rohstoff ändert, betrifft das alle Rezepte, in denen dieser Rohstoff verarbeitet wird, und auch alle Endprodukte, in denen er verarbeitet wird. Alle Kunden und auch alle Kundensysteme dieser Kunden müssen dann aktualisiert werden.

Rohstoff-Spezifikationen

Rohstoffspezifikationen sind die Quelle für die Erstellung der Fertigproduktspezifikation. Wenn eine neue Rohstoffspezifikation geliefert wird, muss sie zunächst genehmigt werden. So muss beispielsweise geprüft werden, ob alle Daten vorhanden sind und ob sie den gesetzlichen Vorschriften und den Kundenanforderungen entsprechen.

Tipp: Treffen Sie klare Vereinbarungen mit den Lieferanten über die Anforderungen, die das Produkt und die Spezifikation erfüllen müssen. Dadurch wird vermieden, dass jedes Mal zusätzliche Informationen angefordert werden müssen.

Erstellen Sie Produktspezifikationen und Verpackungstexte

Auf der Grundlage der Rohstoffspezifikationen und der Rezeptur können eine endgültige Produktspezifikation und ein Verpackungstext erstellt werden. Durch den Einsatz einer Spezifikationssoftware kann dieser Prozess vollständig digitalisiert werden. Dabei werden die eingegebenen Daten wie Nährwerte und Inhaltsstoffe automatisch berechnet und in eine Deklaration und Endproduktspezifikation übertragen. Zudem müssen Sie Änderungen nur noch an einer Stelle nachhalten.

Egal, ob Sie mit einem Programm zur Verwaltung von Spezifikationen arbeiten oder nicht, alles hängt davon ab, dass Sie die richtigen Informationen an der richtigen Stelle eingeben und die Änderungen konsequent verfolgen. Kennen Sie die Gesetzgebung, die korrekten Namen der Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe nicht? Dann werden Sie nie eine rechtlich korrekte Deklaration erhalten.

Rezeptur-Verwaltung

Gibt es Änderungen bei Rohstoffen und/oder Rezepten? Dann müssen Sie diese in die Spezifikationen des Endprodukts einfließen lassen. Fragen Sie proaktiv nach, ob es Änderungen bei den Rohstoffen gibt. Eine klare Versionsverwaltung ist hier sehr wichtig.

Kundeninformationssysteme

Einzel- und Großhändler verwenden verschiedene Systeme zur Verwaltung ihrer Spezifikationen. Sie verlangen von ihren Lieferanten, dass sie alle Daten in diesem System bereitstellen. Hier hat jeder Einzelhändler seine eigenen Anforderungen und Protokolle. Für die korrekte Eingabe und Pflege der Informationen in den Systemen sind Zeit und Wissen erforderlich. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle Informationen, die Sie zum Befüllen dieser Systeme benötigen, für jedes Produkt zusammen haben, damit Sie nicht von überall Informationen einholen müssen.

Haben Sie Fragen oder sind Sie auf Probleme gestoßen?

Bitten Sie einen Spezialisten für Spezifikationsmanagement um Hilfe. Unsere Spezialisten haben umfangreiche Erfahrungen mit verschiedenen Spezifikationssystemen und Kundeninformationssystemen und wissen, worauf Sie achten müssen, um die Kundenwünsche zu erfüllen. Wir können Sie bei der Einrichtung eines Spezifikationsmanagementsystems unterstützen und mitdenken oder die gesamte Verwaltung aller Ihrer Rezepturen, Rohstoff- und Fertigproduktspezifikationen übernehmen.