Einblick in Allergenrisiken innerhalb Ihrer Organisation
Allergene gehören zu den wichtigsten Ursachen von Lebensmittelsicherheitsvorfällen und Produktrückrufen. Für Hersteller, Einzelhändler und die Gastronomie ist es daher entscheidend, Einblick in das Vorhandensein von Allergenen in Rohstoffen, Endprodukten und Produktionsprozessen zu haben.
Mit gezielten Allergenanalysen erhalten Sie Einblick in mögliche Risiken und können nachweisen, dass Ihr Allergenmanagement wirksam ist. Die Analysen unterstützen Organisationen bei der Kontrolle von Kreuzkontaminationen, der Begründung der Kennzeichnung und der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften.
Unsere Spezialisten unterstützen sowohl bei der Durchführung von Allergenanalysen als auch bei der Interpretation der Ergebnisse. So erhalten Sie nicht nur zuverlässige Daten, sondern auch praktische Ansatzpunkte, um Risiken zu steuern und die Compliance sicherzustellen.
Allergenanalysen im Überblick
- Feststellung, ob Allergene in Rohstoffen und Endprodukten vorhanden sind
- Untersuchung möglicher Kreuzkontaminationen innerhalb von Produktionsprozessen
- Begründung der Allergenkennzeichnung und Produktangaben
- Überprüfung von Reinigungsverfahren und dem Allergenmanagement
- Unterstützung bei Audits und Zertifizierungen nach Lebensmittelsicherheitsstandards wie BRCGS, IFS und FSSC 22000
Welche Allergene können analysiert werden?
llergenanalysen können sowohl qualitativ als auch quantitativ für verschiedene Lebensmittel und Rohstoffe durchgeführt werden. Häufig untersuchte Allergene sind unter anderem:
- Gluten*
- Soja*
- Sulfit*
- Laktose*
- Kasein*
- β-Lactoglobulin*
- Sellerie*
- Senf*
- Ei*
- Erdnuss*
- Haselnuss
- Mandel
- Cashew
- Macadamia
- Paranuss
- Pecan
- Walnuss
- Sesam
- Lupine
- Fisch
- Schalentiere
- Weichtiere
Lysozym
*Häufig angefragt
Begründung der Allergenkennzeichnung
Eine korrekte Allergenkennzeichnung ist essenziell für die Verbrauchersicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Allergenanalysen helfen Organisationen dabei, Allergenangaben auf Etiketten zu belegen und Risiken von Kreuzkontaminationen transparent zu machen.
Laboranalysen können eingesetzt werden, um:
- die Anwesenheit von Allergenen zu bestätigen
- Claims und Kennzeichnungen zu verifizieren
- Reinigungsvalidierungen durchzuführen
- Risiken in Produktionsumgebungen zu überwachen
Damit unterstützen Sie nicht nur die Compliance, sondern erhöhen auch die Zuverlässigkeit Ihrer Allergenpolitik gegenüber Kunden, Händlern und Aufsichtsbehörden.
Begründung von Kreuzkontaminationsrisiken
In vielen Produktionsumgebungen kann eine Kreuzkontamination mit Allergenen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher ist es wichtig, Risiken systematisch zu bewerten und wissenschaftlich zu untermauern.
Allergenanalysen können als Teil einer Risikobewertung für Kreuzkontamination eingesetzt werden. In Kombination mit Referenzdosen (RfD) und Expositionsberechnungen kann bestimmt werden, ob eine Warnung vor möglicher Allergenpräsenz erforderlich ist.
Dies unterstützt Organisationen bei der Begründung von Entscheidungen rund um die vorsorgliche Allergenkennzeichnung (Precautionary Allergen Labelling, PAL) und beim Nachweis, dass Allergenrisiken strukturiert bewertet werden.
Durch die Kombination von Allergenanalysen mit Referenzdosen und Expositionsberechnungen können Unternehmen besser bestimmen:
- ob ein Kreuzkontaminationsrisiko für den Verbraucher relevant ist
- ob eine Warnung vor möglicher Allergenpräsenz erforderlich ist
- wie die vorsorgliche Allergenkennzeichnung (PAL) begründet werden kann
Internationale Organisationen wie die FAO und die WHO haben wissenschaftliche Leitlinien entwickelt, auf denen Referenzdosen für Allergene basieren. Aufsichtsbehörden und Lebensmittelbehörden in verschiedenen europäischen Ländern, darunter die Niederlande, Belgien, Deutschland und Frankreich, verwenden diese Dosen bei der Bewertung von Allergenrisiken und der Kennzeichnung, auch wenn Interpretation und Anwendung national variieren können.
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Mit Normec Foodcare wählen Sie einen Partner, der Laboruntersuchungen mit praktischer Beratung kombiniert. Unsere Spezialisten unterstützen bei Allergenanalysen, der Interpretation von Ergebnissen sowie bei Fragen rund um Kreuzkontamination, Kennzeichnung und Allergenmanagement. Dank unserer Kenntnisse in Gesetzgebung, Lebensmittelsicherheitsstandards und Anforderungen des Einzelhandels helfen wir Organisationen dabei, Risiken zu beherrschen und Analysen im Hinblick auf Audits und Zertifizierungen zu untermauern.
Häufig gestellte Fragen zur Allergenanalyse
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Eine PAL-Kennzeichnung ist nur zulässig, wenn eine Kreuzkontamination nicht vollständig ausgeschlossen werden kann und dies nachweislich gemäß den NVWA-Richtlinien belegt ist.
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Wir arbeiten mit ELISA, PCR und Dampfdestillation, abhängig vom Allergen und dem Ziel der Analyse.
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Eine Analyse ist nicht immer verpflichtend, aber häufig notwendig, um Claims, PAL-Kennzeichnungen und das Allergenmanagement nachweislich zu untermauern.
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Ja, wir unterstützen bei Auditschemata wie BRCGS, IFS und FSSC 22000 und helfen bei der Vorbereitung und Absicherung.
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Ja, wir bewerten Etiketten auf eine korrekte und vollständige Allergenkennzeichnung gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
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Ja, von Grundlagenwissen zu Allergenen bis hin zu vertiefenden Schulungen über Kreuzkontamination und PAL-Berechnungen.