Starker Start zeigt die Nachfrage der Industrie
"In den Niederlanden arbeiten wir schon seit Jahren mit diesen Modulen", erklärt Peter. "Zusammen mit dem Verband Fresh Trade Belgium haben wir untersucht, ob es Unterstützung gibt. Nachdem der Vorstand zugestimmt hatte, konnten wir loslegen", und das Interesse übertraf die Erwartungen. "Bald gab es 20 Anmeldungen. Das ist wirklich sehr viel für ein erstes Mal. Wir teilten die Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Das gab Raum für Interaktion und persönliche Betreuung."
Praxisorientiert und direkt anwendbar
Die Schulung kombiniert Theorie mit viel Praxis. "Wir behandeln zum Beispiel die europäischen Verordnungen, aber das Wichtigste ist, was man in der täglichen Arbeit damit anfangen kann. Deshalb führen wir auch Inspektionen durch: Wir beurteilen Paprika, Tomaten und Peperoni, erklären, warum man ein Produkt ablehnt oder zulässt. Auch eine Exkursion zu einem Paprikaanbauer stand auf dem Programm. "Das hat den Teilnehmern gefallen. Man sieht dann, wie alles in der Praxis zusammenkommt", sagt Peter begeistert.
Angepasst an den belgischen Sektor
"Wir haben das Modul an den belgischen Markt angepasst. Nicht alles aus den Niederlanden lässt sich eins zu eins kopieren. Man merkt, dass der Sektor dort etwas anders ist. Aber die Basis bleibt die gleiche: praxisorientiertes Lernen mit einem Auge für Qualität."
Laut Peter waren die Reaktionen im Anschluss einhellig positiv. "Die Teilnehmer waren wirklich begeistert. Vom Inhalt, von der Struktur, von der Lehrmethode und vor allem vom praktischen Teil. Es ist toll zu sehen, wie sich die Leute in so kurzer Zeit weiterentwickeln."
Neue Module in Vorbereitung
Der nächste Schulungskurs steht bereits auf dem Programm: Modul P9/10/11 - Äpfel und Birnen, dieses Mal unter der Leitung von Ludo Tuijnman. "Wir arbeiten jetzt mit Fresh Trade Belgium an einem breiteren Schulungsprogramm. Unser Ziel ist es, mehrere Schulungen pro Jahr anzubieten."
Es werden auch Möglichkeiten der Subventionierung geprüft. "In den Niederlanden sind unsere Schulungen durch den Handelsverband anerkannt. Das bedeutet, dass Unternehmen Subventionen erhalten können. Wir hoffen, dass wir auch in Belgien ein ähnliches System einrichten können, so dass die Unternehmen dort davon profitieren können.
Blick in die Zukunft: Das ist erst der Anfang
"Der AGF-Sektor in Belgien ist in vollem Gange", fasst Peter zusammen. "Es besteht ein Bedarf an Wissen und an praktischer Ausbildung. Wenn wir etwas dazu beitragen können, tun wir das gerne. Und das ist erst der Anfang."
Brauchen Sie Unterstützung im Lebensmittelsektor?
Unsere Experten denken gerne mit Ihnen mit und helfen Ihnen schnell auf die Sprünge.