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Frühstückscerealien unter der Lupe: Auffällige Unterschiede zwischen Angaben und Verbraucherwahrnehmung

Wie knusprig soll ein Müsli sein? Und wie viele Nüsse erwarten die Verbraucher eigentlich in einer Portion Frühstücksmüsli? Wir haben vier Varianten von Knuspermüsli mit Nüssen untersucht: zwei A-Marken und zwei Eigenmarken. Dabei haben wir den Full Product Scan eingesetzt, eine Kombination aus technischer Produktanalyse und Verbraucherforschung. So erhalten Sie einen Einblick in die Zusammensetzung und die Wertschätzung. Die Ergebnisse? Eindeutig und direkt anwendbar.

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A woman is checking the label of muesli on a computer.

Weniger Nüsse als versprochen

Bei allen vier Produkten war der angegebene Nussanteil höher als der von uns gemessene Anteil an sichtbaren Nüssen im Endprodukt. Es ist möglich, dass im Müsli zusätzliche Nüsse verarbeitet wurden, die in dieser Zählung nicht berücksichtigt wurden. Bei der Eigenmarke 1 war diese Abweichung sehr gering (8,6 % angegeben gegenüber 8,4 % gemessen) und auch bei der Eigenmarke 2 war der Unterschied gering (10,0 % gegenüber 9,1 %). Bei den A-Marken hingegen war die Abweichung deutlich größer (A-Marke 1: 11,0 % angegeben gegenüber 5,9 % gemessen; A-Marke 2: 10,7 % gegenüber 4,7 %). Es zeigte sich, dass die Verbraucher bei allen Produkten angaben, dass proportional zu viel Müsli und zu wenig Nüsse enthalten waren. Nur bei den A-Marken war dies auch ein Faktor, der die Gesamtbewertung des Produkts beeinflusste. Insgesamt empfanden die Panelteilnehmer den Nussgeschmack bei allen Müslivarianten als eher schwach.

Hinsichtlich der Textur zeigten sich deutliche Unterschiede. Hausmarken enthielten mehr grobe Stücke (über 25 mm), während die A-Marken im Durchschnitt ein feineres Müsli hatten. Im Durchschnitt gaben mehr Befragte an, dass die Eigenmarken zu hart seien (Eigenmarke 1: 22%, Eigenmarke 2: 22%) als die A-Marken (A-Marke 1: 8%, A-Marke 2: 14%). Wir können aus dieser Messung keine eindeutigen Schlussfolgerungen ziehen, aber möglicherweise hängt dieses Urteil mit dem höheren Anteil an groben Brocken bei den Eigenmarken zusammen.

Was können Sie als Hersteller von Frühstückscerealien damit anfangen?

Der Full Product Scan deckt nicht nur Abweichungen in den Spezifikationen auf, sondern zeigt auch, welche davon die Wertschätzung der Verbraucher wirklich beeinflussen. Auf der Grundlage dieser Verbraucherforschung zu Frühstückscerealien bieten wir drei Vorschläge an:

  • Erwägen Sie eine Verbesserung des Nussgeschmacks, zum Beispiel durch einen höheren Nussanteil oder kräftigere Nusssorten wie geröstet oder gemischt.
  • Stellen Sie sicher, dass die Spezifikationen und die Realität übereinstimmen - insbesondere in Bezug auf den Nussanteil.
  • OrientierenSie sich an den Rückmeldungen der Verbraucher: Bei den A-Marken haben wir vor allem Kommentare zum Geschmack und zur Proportion gesehen, bei den Eigenmarken dagegen zur Härte.

Optimierung von Frühstückscerealien durch Fakten und Wahrnehmung

Der Full Product Scan kombiniert die Überprüfung der technischen Spezifikationen mit der sensorischen Bewertung durch echte Verbraucher. So erhalten Sie einen Einblick in das, was auf dem Papier steht und was die Verbraucher tatsächlich erleben. Ideal für die Produktentwicklung, das Spezifikationsmanagement oder die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie.

Sie möchten wissen, wie Ihr Produkt in der Praxis abschneidet? Ob es sich um Frühstücksflocken oder etwas ganz anderes handelt. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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