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Warum eine Zuckerreduktion nur dann funktioniert, wenn es gut schmeckt

Am 2. Juni startet „Eine Woche gesünder“ – eine Initiative der Diabetes-Liga, die die Flamen dazu herausfordert, eine Woche lang gesündere Entscheidungen zu treffen, wobei der Schwerpunkt auf der Reduzierung von zugesetztem Zucker liegt. Für Lebensmittelunternehmen liegt hier eine enorme Chance: Verbraucher möchten sich zwar gesünder ernähren, lassen sich bei ihren Entscheidungen aber nach wie vor vom Geschmack leiten. Die Zuckerreduktion ist also mehr als nur eine Anpassung der Rezeptur. Sie ist eine geschmackstechnische Herausforderung. Und diese meistert man nur mit Hilfe der Verbraucher.

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Warum es bei der Zuckerreduktion um mehr als nur den Geschmack geht

Zucker leistet viel mehr, als nur Geschmack zu verleihen. Er beeinflusst auch die Textur, das Mundgefühl und sogar das Aussehen eines Produkts. Entfernt man den Zucker, verändert sich das gesamte sensorische Profil. Alternativen wie Süßstoffe können helfen, bringen aber oft einen Nachgeschmack oder eine unnatürliche Geschmacksbalance mit sich. Diese Details sind entscheidend: Selbst subtile Abweichungen können die Bewertung eines Produkts erheblich beeinträchtigen. Sensorische Verbraucherforschung ist daher unverzichtbar. Nur durch Tests mit echten Verbrauchern lässt sich herausfinden, ob eine gesündere Variante auch wirklich gut ankommt.

Zuckerfreie Himbeerlimonade: Raum für Verbesserungen

Eine aktuelle Studie von Normec Sensory zeigt, wie wichtig solche Verbrauchertests sind. Bei einem Vergleich zwischen einer herkömmlichen Himbeerlimonade und einer zuckerfreien Variante gaben die Testpersonen wertvolles Feedback:

  • Die zuckerfreie Variante wurde als zu leicht bewertet, was bereits vor dem ersten Schluck die Wahrnehmung beeinflusst.
  • Trotz einer vergleichbaren Gesamtbewertung schnitt diese Variante beim Top-Box-Score (dem Anteil der Befragten, die eine 7 oder höher vergeben haben) schlechter ab.
  • Der (Nach-)Geschmack der Zero-Variante war ein klarer Verbesserungspunkt – möglicherweise aufgrund der Verwendung von Süßstoffen. Für viele Verbraucher ist dies ausschlaggebend für das Gesamterlebnis.

Sensorische Untersuchungen sind in jeder Phase unerlässlich: von der Entwicklung eines Produkts, das den Geschmackserwartungen entspricht, bis hin zur Bewertung der Marktakzeptanz und Kaufabsicht bei der Markteinführung.

Erfolgsgeschichte: Ketchup ohne Zuckerzusatz

Dass eine Zuckerreduktion auch erfolgreich sein kann, belegt eine vergleichbare Verbraucheruntersuchung von Normec Sensory zu Tomatenketchup. Dabei wurde eine Variante mit Zuckerzusatz mit einer Version ohne Zuckerzusatz verglichen. Das Ergebnis:

  • Beide Produkte erhielten die gleiche Bewertung: eine 6,8.
  • Bei beiden Produkten gaben 60 % der Befragten eine 7 oder höher ab.

Eine wichtige Schlussfolgerung: Es ist also möglich, Zucker zu reduzieren, ohne Abstriche beim Geschmack zu machen – vorausgesetzt, das Produkt ist gut formuliert und getestet.

Die Stärke der sensorischen Untersuchung

Sensorische Untersuchungen liefern nicht nur wertvolle Erkenntnisse für die Produktentwicklung, sondern auch eine solide Grundlage für das Marketing. Man weiß nicht nur, dass Verbraucher das Produkt schätzen, sondern auch, warum. Damit können wir auch bei eventuellen Werbeaussagen unterstützen und diese mit Daten untermauern.

Sind Sie bereit für eine „Woche gesünder“?

Eine „Woche der Gesundheit“ bietet die ideale Gelegenheit, Ihre gesündere Produktlinie ins Rampenlicht zu rücken. Aber vergessen Sie nicht: Nur mit sensorischer Verbraucherforschung stellen Sie gesunde Produkte her, die Verbraucher auch wirklich weiterhin kaufen möchten. Außerdem hilft sie Ihnen, fundierte Entscheidungen im Entwicklungsprozess zu treffen und Überraschungen bei der Markteinführung zu vermeiden.

Lass den Geschmack über deinen Erfolg entscheiden

Neugierig, wie Ihr Produkt nach einer Zuckerreduktion abschneidet? Oder wo sich beim Geschmackserlebnis noch Verbesserungen erzielen lassen? Lassen Sie Ihr Produkt bei Normec Sensory von Verbrauchern testen und entdecken Sie anhand von Daten, wo der Unterschied liegt. So wissen Sie genau, wo Sie nachbessern müssen, ohne Abstriche beim Geschmack zu machen. Mit unserem Fachwissen und unserem praxisorientierten Ansatz helfen wir Ihnen, gesunde Produkte erfolgreich und schmackhaft auf den Markt zu bringen.

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