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Zucker reduziert, Protein erhöht – aber überzeugt das Produkt auch die Verbraucher?

Eine Reformulierung kann technisch erfolgreich sein und dennoch am Markt scheitern. Weniger Zucker, mehr Eiweiß, ein „Clean Label“ oder eine neue Textur können Geschmack, Mundgefühl und die Erwartungen der Verbraucher beeinflussen. Sensorische Verbraucherforschung zeigt, wie Verbraucher diese Veränderungen wahrnehmen, welche Unterschiede sie erkennen und welche Variante am besten ihren Vorlieben und Kaufabsichten entspricht.

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Technisch erfolgreiche Innovation – aber was halten die Verbraucher davon?

Verbraucher wünschen sich gesündere, proteinreichere und nachhaltigere Produkte. Ob sie ein Produkt tatsächlich kaufen, hängt jedoch weiterhin maßgeblich von Geschmack, Textur und dem gesamten Produkterlebnis ab. Das macht die Neuformulierung komplex. Zucker beeinflusst beispielsweise nicht nur die Süße, sondern auch die Textur, das Mundgefühl und die Konsistenz eines Produkts. Zugesetztes Protein kann ernährungsphysiologisch vorteilhaft sein, führt jedoch manchmal zu einer trockeneren Textur oder einem ungewöhnlichen Nachgeschmack. Ein ähnliches Risiko besteht bei der Fettreduktion, bei „Clean-Label“-Initiativen und anderen Anpassungen der Rezeptur.

Entscheidend ist daher nicht nur, ob eine Reformulierung technisch umsetzbar ist, sondern auch, ob das neue Produkt bei den Verbrauchern Anklang findet und weiterhin gekauft wird. Sensorische Verbraucherforschung zeigt, wie Verbraucher Geschmack, Textur und das gesamte Produkterlebnis wahrnehmen. Diese Erkenntnisse helfen Herstellern dabei, Rezepturänderungen zu validieren und Produkte besser auf die Erwartungen der Verbraucher abzustimmen, bevor sie auf den Markt kommen.

Werden Verbraucherpräferenzen zu spät – oder gar nicht – in den Entwicklungsprozess einbezogen, besteht die Gefahr, dass eine technisch gelungene Neuformulierung oder Innovation die Erwartungen der Verbraucher nicht erfüllt. Dies kann zu kostspieligen Anpassungen in einer späten Phase oder sogar zu einem Produkt führen, das nach der Markteinführung hinter den Erwartungen zurückbleibt. Indem Sie Verbraucher frühzeitig in den Produktentwicklungsprozess einbeziehen, können Sie rechtzeitig Anpassungen vornehmen und fundierte Entscheidungen treffen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Markteinführung.

Bewertung eines Lebensmittels mithilfe eines digitalen Fragebogens.

Wann ist sensorische Verbraucherforschung besonders sinnvoll?

Viele Unternehmen setzen sensorische Verbraucherforschung erst zum Zeitpunkt einer Produkteinführung ein. Den größten Mehrwert bietet die Forschung jedoch, wenn sie bereits früh in den Entwicklungsprozess integriert wird. Mögliche Einsatzbereiche sind die Auswahl geeigneter Prototypen, der Vergleich verschiedener Rezepturvarianten, das Benchmarking gegenüber Wettbewerbsprodukten sowie die Analyse, warum eine Variante besser bewertet wird als eine andere.

Auch Angaben wie „proteinreich“, „zuckerreduziert“ oder „Clean Label“ beeinflussen die Erwartungen. Eine interessante Forschungsfrage in diesem Zusammenhang ist, ob Verbraucher genau dasselbe Produkt unterschiedlich bewerten, wenn sie wissen, dass es weniger Zucker oder mehr Protein enthält.

Verbraucherforschung hilft dabei, diesen Einfluss zu beleuchten und Entwicklungsentscheidungen fundierter zu treffen.

Der Teilnehmer bewertet ein Lebensmittel über einen digitalen Bewertungsbildschirm.

Wie kann Normec Sensory Ihnen dabei helfen?

Normec Sensory unterstützt Lebensmittelhersteller mit Verbraucherforschung während des gesamten Produktentwicklungszyklus. So erfahren Sie, welche Produkteigenschaften für Verbraucher besonders relevant sind, wie unterschiedliche Varianten bewertet werden und welche Rezepturanpassungen ihre Erwartungen am besten erfüllen.

Die Ergebnisse liefern wertvolle Anhaltspunkte für die Produktentwicklung, die Validierung und die Markteinführung.

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