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PFAS im Trinkwasser: Was bedeuten regionale Unterschiede für Agrar- und Lebensmittelunternehmen?

Neue Forschungsergebnisse von Greenpeace zeigen, dass die PFAS-Konzentrationen im niederländischen Trinkwasser je nach Region erheblich variieren. Insbesondere in Teilen von Nord- und Südholland werden im Vergleich zu anderen Provinzen höhere Werte gemessen. Obwohl die Wasserversorger betonen, dass das Trinkwasser sicher ist und den geltenden gesetzlichen Standards entspricht, rückt die Debatte um PFAS erneut die Qualität der Wasserquellen und die Auswirkungen auf die Agrar- und Lebensmittelkette in den Fokus.

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Eine Wasserprobe wird aus einem Wasserhahn in ein Glasgefäß für die Wasseruntersuchung entnommen.

PFAS, ein Sammelbegriff für Tausende von Chemikalien, die als „Forever Chemicals“ bekannt sind, kommen weltweit in Böden, Oberflächengewässern, Grundwasser und in der Lebensmittelproduktion vor. Die neue PFAS-Karte von Greenpeace zeigt, dass diese Substanzen auch über das Trinkwasser in den menschlichen Körper und in die Lebensmittelproduktion gelangen können.

Ein Laborant hält neben Laborgeräten ein Klemmbrett mit PFAS in der Hand.

Regionale Unterschiede bei den PFAS-Konzentrationen

Eine Analyse öffentlicher Daten niederländischer Trinkwasserversorger zeigt, dass in etwa einem Drittel der untersuchten Gebiete die PFAS-Konzentrationen den vom RIVM empfohlenen Richtwert überschreiten. Erhöhte Konzentrationen wurden insbesondere in Nord- und Südholland festgestellt.

Den Forschern zufolge hängen diese Unterschiede wahrscheinlich mit der Art der Wasserquelle zusammen, die für die Trinkwassergewinnung genutzt wird. Oberflächenwasser enthält in der Regel höhere PFAS-Konzentrationen als Grundwasser. Da Trinkwasserversorger unterschiedliche Quellen nutzen, kommt es zu regionalen Unterschieden in der Qualität des fertigen Trinkwassers.

Gleichzeitig betonen sowohl das RIVM als auch die Trinkwasserversorger, dass Leitungswasser weiterhin sicher zu trinken ist und den geltenden gesetzlichen Standards entspricht.

Warum sind PFAS für den Agrar- und Lebensmittelsektor relevant?

Wasser ist ein unverzichtbarer Rohstoff für den Agrar- und Lebensmittelsektor. Trinkwasser, Prozesswasser und Bewässerungswasser werden täglich in einer Vielzahl von Produktionsprozessen eingesetzt. Sind PFAS in den Wasserquellen vorhanden, kann dies Auswirkungen auf verschiedene Glieder der Lieferkette haben.

Beispiele hierfür sind:

  • Ackerbau- und Gewächshausbetriebe, die zur Bewässerung auf Oberflächenwasser angewiesen sind;
  • Tierhaltungsbetriebe, in denen die Wasserqualität den Betrieb beeinflusst;
  • Lebensmittelhersteller, die bei der Produktion und Reinigung Prozesswasser verwenden;
  • Akteure in der Lieferkette, die immer strengere Anforderungen hinsichtlich Lebensmittelsicherheit, Nachhaltigkeit und Compliance erfüllen müssen.

Aufgrund der wachsenden gesellschaftlichen und politischen Aufmerksamkeit für PFAS besteht zudem ein zunehmender Bedarf an zuverlässigen Daten über das Vorkommen dieser Substanzen in Wasser, Boden und Endprodukten.

Zunehmender regulatorischer Fokus

Die PFAS-Debatte beschränkt sich nicht auf die Niederlande. Auch auf europäischer Ebene werden Anstrengungen unternommen, um die Verwendung von PFAS weiter einzuschränken. Zudem wird im Rahmen der Umwelt- und Lebensmittelsicherheitsgesetzgebung zunehmend Wert auf die Überwachung persistenter Chemikalien gelegt.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass das Verständnis potenzieller Expositionswege immer wichtiger wird – nicht nur unter Compliance-Gesichtspunkten, sondern auch, um Risiken innerhalb der Lieferkette frühzeitig zu erkennen.

Eine gründliche Risikoanalyse konzentriert sich unter anderem auf:

  • Die Herkunft der Wasserquellen;
  • die historische Landnutzung;
  • Mögliche industrielle Emissionsquellen;
  • Bodenqualität;
  • Die Auswirkungen auf landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel.

Überwachung als Grundlage für das Risikomanagement

Da PFAS an immer mehr Standorten nachgewiesen werden, gewinnt die systematische Überwachung zunehmend an Bedeutung. Regelmäßige Analysen von Wasser, Boden und anderen Umweltmatrizen verschaffen Unternehmen Einblicke in potenzielle Risiken und unterstützen sie dabei, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Für Agrar- und Lebensmittelunternehmen ist eine fundierte Überwachungsstrategie wichtig, um:

  • Trends rechtzeitig zu erkennen;
  • Risiken in der Produktionskette zu bewerten;
  • transparente Informationen für Kunden und Auftraggeber bereitzustellen;
  • auf künftige gesetzliche Vorschriften und Marktanforderungen vorbereitet zu sein.
Mit den Händen unter fließendem Wasser aus einer natürlichen Wasserquelle aufgefangen.

Auch Verbraucher verlangen zunehmend nach Klarheit

Das Interesse an PFAS beschränkt sich nicht nur auf Unternehmen und Behörden. Auch Verbraucher fragen zunehmend, ob PFAS in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld vorhanden sind.

Einzelpersonen stehen verschiedene Testmöglichkeiten zur Verfügung, um das Vorhandensein von PFAS festzustellen. Über TestenopPFAS können Verbraucher Proben unter anderem auf Folgendes untersuchen lassen:

  • Trinkwasser;
  • Grundwasser;
  • Oberflächenwasser;
  • Boden.

Mithilfe eines PFAS-Testkits können Verbraucher ganz einfach selbst eine Probe entnehmen und diese zur Analyse an ein spezialisiertes Labor schicken. So erhalten Verbraucher einen besseren Einblick in die Qualität ihres Wassers oder Bodens und das mögliche Vorhandensein von PFAS.

PFAS-Prüfung für Ihr Unternehmen

Für Organisationen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel und Wasser wird das Verständnis von PFAS immer wichtiger. Strukturüberwachung, Wasseruntersuchungen und Risikoanalysen helfen dabei, potenzielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Normec Groen Agro Control unterstützt Unternehmen bei:

  • Wasseruntersuchungen;
  • PFAS-Analysen;
  • Risikoanalysen;
  • Überwachungsprogrammen;
  • Fachkundige Auswertung der Analyseergebnisse.

Möchten Sie selbst auf PFAS testen?

Möchten Sie wissen, ob PFAS in Ihrem Trinkwasser, Grundwasser, Oberflächenwasser oder Boden vorhanden sind? Mit dem PFAS-Testkit von TestenopPFAS können Sie ganz einfach selbst eine Probe entnehmen und diese analysieren lassen.

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